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Fachartikel

Optimisten leben gesünder

52 Frauen haben für eine kontrollierte Studie in USA Berichte über das schlimmste oder das glücklichste Erlebnis ihres Lebens jeweils einen Bericht verfaßt. Um die Wirkung der Gefühle auf ihre Immunabwehr zu testen, wurden diese Frauen mit einem Grippeschutzstoff geimpft. Die Frauen, die einen positiven Bericht geschrieben hatten, bildeten auf die Impfung hin bedeutend mehr Abwehrstoffe (Antikörper) als die Frauen mit den pessimistischen Berichten. Die Forscher schließen daraus, daß negative Gefühle die Abwehrkräfte des Körpers schwächen können. Vermittler zwischen den Emotionen des Menschen und der Immunabwehr gegen Krankheiten ist der vordere Teil der Hirnrinde. Bei negativen Gefühlen wird der rechte Teil der vorderen Hirnrinde in Anspruch genommen, der auch bei Verstimmungen (Depressionen) entscheidend aktiviert wird. Der linke Teil der vorderen Hirnrinde ist für positive Gefühle und Heiterkeit entscheidend, die dann das Immunsystem zu verstärkter Abwehrkraft anregen.

Quelle: U. Gräfen, Ärzte-Zeitung

2003, Autor: U. Gräfen, Ärzte-Zeitung

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