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Fachartikel

Stellenwert der Knochendichte-Meßverfahren für die Osteoporose-Diagnostik

Der Stellenwert der sogenannten Osteodensitometrie wird oft gegensätzlich diskutiert.
Inzwischen liegen wissenschaftlich sorgfältig begründete Leitlinien des Dachverbandes Osteologie vor. Darin wird anerkannt, daß die Knochendichte-Messung (Osteodensitometrie) einen wesentlichen Pfeiler für die Diagnostik einer Osteoporose darstellt. Sie liefert entscheidende Kriterien für die Diagnose-Stellung als auch für Entscheidungen über einzuleitende Behandlungsmaßnahmen. Besonders betont wird auch, daß dieses Untersuchungsverfahren gerade vor dem ersten Knochenbruch (Fraktur) als sinnvoll anzusehen ist. Einwandfrei belegt ist der Wert dieser Untersuchungen bisher nur für die zentrale Zwei-Spektren-Röntgen-Absorptiometrie (DXA) von Lendenwirbelsäule und Oberschenkelknochen (proximaler Femur); für alternative Verfahren (Ultraschall und Computer-Tomographie) kann noch keine Empfehlung erteilt werden. Eine besondere Leitlinie wurde für die Untersuchungen von Patienten mit rheumatischen Erkrankungen, die mit Corticoiden behandelt werden müssen, erstellt.

Quelle: C. C. Glüer, Kiel 32. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie 3. bis 6. September 2003, Frankfurt/Main

2003, Autor: C. C. Glüer

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