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Beckenschmerzen

Als chronische Schmerzen im Beckenbereich und Unterbauch werden Beschwerden zusammengefaßt, die mindestens 6 Monate bestehen. Besonders betroffen sind Frauen im gebärfähigen Alter.
Die Schmerzen werden meist als dumpf und drückend empfunden. Häufig kommt es zu einer Ausstrahlung in den Bereich der Lende, der Hüfte und des Gesäßes.
Die Schmerzen treten auch zyklisch auf - in Abhängigkeit vom Menstruationszyklus.
Eine interdisziplinäre Abklärung zur Diagnostik zwischen Gynäkologen, Neurologen, Orthopäden und Schmerztherapeuten kann sich als notwendig erweisen. Laparaskopische Untersuchungen (Spiegelungen der Bauchhöhle) tragen zur Klärung und zum Behandlungserfolg bei.

Behandlungsmethoden

Im Vordergrund steht die ursächliche Therapie. Da in mehr als 30% kein krankhafter Organbefund vorliegt, der eine kausale Therapie ermöglicht, müssen häufig symptomatische Maßnahmen ergriffen werden.
Hierzu gehören: Schmerz-lindernde (NSAR, Opioide) und Krampf-lösende Präparate (Spasmolytika), Antidepressiva, Antikonvulsiva, TENS, Nervenblockaden, Infiltration von Lokalanästhetika sowie physikalische Therapie (Wärme, Beckenbodengymnastik).

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