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Beinschmerzen bei arteriellen Durchblutungsstörungen

Die Durchblutungsstörung kann die Gefäße selbst betreffen, aber auch durch eine funktionelle Gefäßverengung zustande kommen. Außerdem können verhärtende Bindegewebsveränderungen (Kollagenosen) z.B. bei Morbus Raynaud die Blutzufuhr drosseln.
Kennzeichnend für die Durchblutungsstörungen der Arterien sind (teilweise) heftige Schmerzen, die Schaufenster-Krankheit (Claudicatio intermittens), Blässe der Haut und Neigung zu Nekrosen.
Als Risiko für die Entstehung dieser Krankheitszeichen sind Rauchen, hoher Blutdruck und Stoffwechselstörungen anzusehen. Oft ist die Durchblutungsstörung mit einer Polyneuropathie verbunden (besonders bei Diabetes-Patienten), die Haut wird überempfindlich, kribbelt und schmerzt. Treten die Erscheinungen bei Frauen auf, muß festgestellt werden, ob sie wegen einer Migräne mit Ergotamin-Präparaten (Mutterkornalkaloide) behandelt wurden.

Behandlungsmethoden

An erster Stelle steht die Behandlung der Grunderkrankung.
Zur meist notwendigen zusätzlichen symptomatischen Behandlung gehören Analgetika, Psychopharmaka, örtliche Anwendung von Lokalanästhetika, Akupunktur, TENS, psychotherapeutische Maßnahmen, evtl. Gymnastik, Infusionsserien mit Gefäß- und Stoffwechsel-aktiven Medikamenten (z.B. Actihaemyl®), Hämatogene Oxidationstherapie, Sauerstoffmehrschritt-Therapie.

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