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Cluster-Kopfschmerzen

Cluster-Kopfschmerzen treten immer nur einseitig auf. Der Schmerz ist auf die Schläfe und den Bereich um das Auge herum begrenzt. Begleitet wird dieser Kopfschmerz von Augenrötung, Pupillenverengung, Tränenfluß, verstärktem Nasenlaufen oder einseitig verstopfter Nase. Der Schmerzanfall dauert einige Minuten bis zwei Stunden und ist von größter Intensität. Ein Patient mit Cluster-Schmerzanfall ist immer unruhig und geht umher. Männer sind deutlich häufiger (5:1) betroffen als Frauen und erkranken bevorzugt zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr. Die Schmerzattacken treten meist gehäuft nachts zwischen zwei- und acht mal pro Tag für einige Wochen auf und können dann wieder über Monate bis Jahre verschwunden sein. Bei 90% der Betroffenen kommt es im Frühjahr und im Herbst zu einer besonderen Häufigkeit von Anfällen (Cluster). Die einzelnen Attacken können auch z.B. durch Alkohol oder Nitroglycerin ausgelöst werden.

Behandlungsmethoden

Die Inhalation von reinem Sauerstoff kupiert den Kopfschmerz in der Regel recht schnell. Zusätzlich werden moderne Migräne-Medikamente wie die Triptane eingesetzt. Die üblichen Schmerzmittel erweisen sich beim Cluster-Kopfschmerz als unwirksam.
Bei längerer Cluster-Periode (mehr als 2 Wochen) muß auch der Einsatz von prophylaktischen Medikamenten wie Cortisone, Methysergid, Verapamil (Calcium-Antagonist), Lithiumcarbonat erwogen werden.

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