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Dupuytren'sche Kontraktur

Bei der Dupuytren'schen Kontraktur (Morbus Dupuytren) handelt es sich um eine Beugekontraktur der Finger durch Schrumpfung, Verkürzung und Verhärtung der fächerförmigen Sehnenplatte in der Hohlhand (Palmaraponeurose). Es kommt zu einer gutartigen Vermehrung von strangförmigen oder knotigem Bindegewebe bei gleichzeitigem Abbau des Gewebes, das für seine Funktion notwendig ist (Fibromatose) in der Hand. Im Verlauf der Erkrankung treten Schmerzen auf.
Es kommt zur Streckhemmung, teilweise können die Finger nicht mehr bewegt werden.
Daumen und Zeigefinger sind seltener betroffen. Am Fuß können derartige Verformungen ebenfalls auftreten (Plantarfibromatose, Morbus Ledderhose), auch der Penis kann betroffen sein (Induratio penis plastica) mit Krümmung des erigierten Gliedes.
Bei der ärztlichen Betreuung muß auf familiäres Vorkommen, Stoffwechselerkrankungen, Epilepsie und Nervenschädigungen geachtet werden.

Behandlungsmethoden

Es werden Versuche mit Vitamin E-Gabe, Ultraschallbehandlung und Cortison-Injektionen unternommen, deren Ergebnisse meist nicht überzeugen können.
Anerkannt sind einige operative Eingriffe, sofern nicht Durchblutungsstörungen der Finger, ein Ekzem zwischen den Fingern oder schwere Allgemeinerkrankungen dagegen sprechen.
Die Nachbehandlung ist sehr wichtig und kritisch. Es muß auf Folgen wie Schwellungen und Schmerzen geachtet werden. Die Nachbehandlung umfaßt:
Kompressionsverband, Hochlagerung, intensive tägliche Bewegungsübungen und Eisanwendungen, bei Schwellungen sollten Kompressionshandschuhe angelegt oder eine Lymphdrainage durchgeführt werden.
Ein Alternativverfahren, das häufig erstaunlich wirksam ist, stellt die Laserbestrahlung dar.

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