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Gastritis (viszerale Schmerzen)

Als Gastritis wird eine Entzündung der Magenschleimhaut bezeichnet, die akut und auch chronisch auftreten kann. Letztere muß durch eine Gewebeuntersuchung (Biopsie) abgeklärt werden.
Die akute Form ist gekennzeichnet durch Oberbauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen sowie teilweise auch durch Magenblutung. Die chronische Gastritis verursacht nur wenig schmerzhafte Beschwerden im Oberbauch, teilweise kommt es zu Verdauungsbeschwerden (Dyspepsie).

Behandlungsmethoden

Bei der akuten Gastritis werden Mittel zur Förderung der Magen- Darmbewegungen (Motilitätsförderer, Prokinetika) und Mittel gegen Erbrechen eingesetzt.
Kurzfristig werden auch Präparate zur Unterdrückung der Magensäure angewendet (Antacida, H2-Blocker, Protonenpumpen-Blocker).
Bei der chronischen Form richtet sich die Therapie nach dem Ergebnis der Gewebeuntersuchung.
Ist die Gastritis durch übermäßige Säure-Bildung entstanden (nicht selten auch in der Folge einer langfristigen Behandlung mit Rheumamitteln (NSAR), werden Mittel zur Unterdrückung der Säurebildung eingesetzt (Protonenpumpen-Hemmer, H2-Blocker).
Bei Komplikationen in Form von Geschwüren und weiteren Gewebeschäden wird ebenfalls mit Protonenpumpen-Hemmern - oft unter zusätzlicher Anwendung (7 Tage) von Antibiotika zur Beseitigung des Erregers Helicobacter pylori - behandelt. Daneben bewähren sich teilweise Bewegungstherapie, Atemtraining und eine korrigierende Behandlung der Wirbelsäule. Akupunktur und Biofeedback können den Heilungsprozess beschleunigen.
Bei der seltenen Form der chronischen Gastritis, die auf einen Mangel an Vitamin B 12 zurückzuführen ist, wird vorrangig das Vitamin ersetzt.

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