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Gicht

Die Gicht ist eine in Schüben, aber auch chronisch verlaufende Erkrankung mit erhöhter Harnsäure-Konzentration im Blut. In der Folge lagern sich Salze der Harnsäure in Knochen, Gelenkkapseln, Schleimbeuteln, Sehnen, im Nierengewebe und in der Haut ab.
Die Krankheit kann primär auftreten, aber auch die Folge anderer Krankheiten wie Schuppenflechte (Psoriasis), Tumore, Leukämie oder der Einnahme von Medikamenten (Zytostatika) sein.
Beim Gichtanfall treten (of nachts) schwere Schmerzen und Entzündungszeichen an den Gelenken auf; besonders betroffen ist das Großzehengrundgelenk (Podagra). Daneben sind auch andere Gelenke einbezogen. Infekte oder Streß können einen Gichtanfall ebenso auslösen wie übermäßiges Essen, Alkoholgenuß und Medikamentenwechsel. Infolge der Ablagerungen von Harsäuresalzen treten irreversible Gelenkzerstörungen auf.
Kennzeichnend für die Gicht sind intensive Gelenkschmerzen.

Behandlungsmethoden

Mittel der ersten Wahl ist Colchicin.
Daneben werden nicht-steroidale Antiphlogistika (NSAR) wie Diclofenac angewendet.
Auch Corticoide werden - besonders als Injektionen in die befallenen Gelenke - eingesetzt.
Zur Dauerbehandlung dient Allopurinol.
Zusätzlich müssen Diätrichtlinien eingehalten werden.
Bei schmerzhaften kleinen Gelenken kann operativ in der chronischen Gichtphase eingegriffen werden. Es sollten regelmäßige Blutkontrollen vorgenommen werden, damit Störungen der Nierenfunktionen ausgeschlossen werden können.

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