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Gonarthritis

Die schmerzhaften Befunde im Kniegelenk sind bei der Gonarthritis Zeichen einer Entzündung infolge einer Systemerkrankung, wobei es sich hauptsächlich um rheumatische Prozesse handelt. In diesen Fälle sind meist beide Kniegelenke und oft noch weitere Gelenke betroffen.
Bei Kniegelenksschmerzen im jugendlichen Alter, die nicht auf Verletzungen zurückzuführen sind, kann es sich ebenfalls um eine systemische Arthritis handeln (Still-Syndrom). Die Knie-Beschwerden sind dann mit Fieber und Lymphknoten-Schwellung verbunden.
In einigen Fällen sind die Kniegelenksschmerzen auch die Folge einer Infektionskrankheit wie Windpocken, Mumps oder Röteln.

Behandlungsmethoden

Bei rheumatisch bedingten Schmerzen werden rheumatologische Behandlungsverfahren eingeleitet, wobei medikamentös Antirheumatika (hauptsächlich NSAR) und Basistherapeutika (moderne Bezeichnung DMARDs: krankheitsmodulierende Rheuma-Medikamente) angewendet werden. Daneben kommen pysikalische Therapiemaßnahmen zur Anwendung.
Allgemein können die weiteren akuten und chronischen Kniegelenksschmerzen mit antientzündlich wirkenden Schmerzmitteln (NSAR) und Mitteln zur Muskelentspannung therapiert werden. Die Kombination mit schmerzlindernden Antidepressiva kann bei chronischen Verläufen der Kniegelenksschmerzen hilfreich sein.
Zusätzlich kommen infrage: Lokalanästhesie, Nervenblockade, TENS, Kältetherapie, Heilgymnastik, Akupunktur, Laser.
Durch eine intensive Schmerzbehandlung soll ein chronischer Verlauf der Kniegelenksschmerzen, der dann sehr schwer zu beeinflussen ist, verhindert werden.

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