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Ischialgie

Als Ischialgie werden Gesäß- und Beinschmerzen bezeichnet, die in der Region der Ischias-Nerven lokalisiert sind. Betroffen sein können teilweise oder insgesamt Gesäß, Oberschenkelrückseite, Unterschenkel und Fuß. Die häufigste Ursache sind sogennante Blockierungen des Beckenkreuzbeingelenks mit Bänderzerrungen und Muskelverkrampfungen. Eine direkte Beteiligung der Ischias-Nerven selbst durch Verletzungen, Operationen, Entzündungen (Diabetes mellitus, Alkoholmißbrauch) ist eher selten. Die Schmerzen sind häufig attakenförmig. Es kommt auch zu Störungen der Empfindungen und zu Ausfällen der Muskelkraft.
Schmerzen im Bereich des Ischias-Nerven können auch durch Ausstrahlung bei Schädigungen der Nervenwurzeln im unteren Lendenbereich entstehen. In diesem Fall bezeichnet man das Beschwerdebild als Lumbo-Ischalgie, bei sehr akutem Beginn auch "Hexenschuß" genannt.

Behandlungsmethoden

Medikamentös werden Analgetika, und die Lokalanästhesie in Form von Infiltrationen oder Nervenblockaden eingesetzt.
Nicht-mediakementös kommen TENS, Akupunktur, Entspannungsverfahren und Physiotherapie, z.B. Dynamis, Hydrojet infrage. Bei Diabetes oder Alkoholmißbrauch müssen zusätzlich die Grundleiden behandelt werden.

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