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Kreuzschmerzen

Als "Kreuz" wird der untere Abschnitt der Wirbelsäule, die Lendenwirbelsäule (LWS), das Kreuz- und Steißbein und die Beckenkreuzbeingelenke, bezeichnet. Funktionell können das gesamte Becken, die Hüften, die Beckenbänder, die Muskeln und Nerven zum "Kreuz" gezählt werden. Aus der Vielzahl der Strukturen, die als "Kreuz" bezeichnet werden, ergibt sich eine Vielzahl von Ursachen, die Kreuzschmerzen hervorrufen können: mangelnde körperliche Aktivität und sitzende Tätigkeit, mechanische Überbelastung (Übergewicht, Frauen nach Geburten, berufliches Lastentragen, schwere körperliche Arbeiten, Osteoporose, neurotische Fehlhaltung), seltener durch Bandscheibenschäden, rheumatische Erkrankungen oder Entzündungen oder Tumoren der Wirbelsäule.

Behandlungsmethoden

Neben der vielfältigen ursachenbezogenen Behandlung der Kreuzschmerzen, besonders Bewegung, körperliches Training und Entspannungesübungen, wird oft eine psychotherapeutische Mitbehandlung notwendig. Der Patient gerät durch das sogenannte Vermeidungsverhalten in einen Teufelskreis - er schont sich fälschlicherweise aus Angst, sich zu bewegen, denn Bewegung löst Schmerz aus - aber gerade Bewegung ist zur Heilung notwendig. Außerdem können Lokalanästhesie, Akupunktur, TENS, Dynamis und Hydrojet nützlich sein.

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