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Schmerzende Fettgewebsgeschwulste (Lipome)

Lipome sind tumorartige Vermehrungen des Fettgewebes in der Unterhaut (Subcutis). Sie treten am häufigsten an den Schultern, auf dem Rücken sowie an Armen und Beinen auf. Größere Lipome können schmerzhaft sein (Lipomatosis dolorosa). In der zweiten Lebenshälfte bilden sich - bei Frauen häufiger als bei Männern - häufig eine Vielzahl von Lipomen am Rumpf, wobei diese als Lipomatose bezeichnete Hauterkrankung auch ein Zeichen für bestimmte Allgemeinkranheiten sein kann. Bei der Untersuchung müssen auch weitere Hauterkrankungen wie Zysten, subkutane Metastasen von malignen Tumoren u.a. ausgeschlossen werden.

Behandlungsmethoden

Behandelt werden kosmetisch störende Lipome, durch operative Eingriffe, bei denen sie herausgeschält werden.
Es wird auch über Fälle berichtet, bei denen es nach dem Eingriff zu Rezidiven kam, die mit schmerzhaften Beschwerden - verstärkt im Winter und unter Streß - einhergingen. Dabei wurden auch Taubheitsgefühl (Parästhesien) in den Fingerspitzen und Mundtrockenheit registriert.
Die intravenöse Injektion von Lidocain über 4 Tage führte zu einer langanhaltenden Schmerzfreiheit, während Analgetika wie Tramadol oder Meloxicam erfolglos eingesetzt worden waren.

Quelle: J. Steiner, Nervenarzt 2, 2002; 183

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