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Morbus Bechterew (Ankylosierende Spondylitis)

Die ankolysierende Spondylitis ist eine chronisch entzündliche, rheumatische Erkrankung, die häufig zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr meist im Lendenwirbel-Bereich beginnt und auf die gesamte Wirbelsäule übergreift. Männer erkranken 2 bis 3 mal häufiger als Frauen.
Der fortschreitende knöcherne Umbau der Wirbelsäule führt zu einer starken Einschränkung der Lebensqualität und zu Folgeerkrankungen. Bei frühzeitiger Diagnosestellung kann die Erkrankung mit den heute zur Verfügung stehenden Behandlungsverfahren aufgehalten werden.
Ein Verdacht auf den Beginn einer Ankylosierenden Spondylitis besteht, wenn länger anhaltende Rückenschmerzen vor dem 40. Lebensjahr auftreten, wobei diese Schmerzen und auch Gelenksteifigkeit hauptsächlich in den Morgenstunden festgestellt werden. Die Beschwerden bessern sich bei Bewegung. Typisch sind auch Schmerzen im Brustkorb beim Atmen, Husten oder Niesen. Im frühen Stadium kann es auch zu Entzündungen der Regenbogenhaut des Auges kommen.

Behandlungsmethoden

Wichtig ist eine konsequente und adäquate Anwendung von entzündungshemmenden Schmerzmitteln (NSAR) und eine akute Bewegungstherapie bis zur Schmerzgrenze. Auch physikalische Maßnahmen sind einzuleiten.
Hinzu kommen die Injektion von Corticoiden und Radionukliden (Radiumchlorid) in die Gelenke. Das Radiumchlorid wird bevorzugt in den Stellen abgelagert, die für die entzündlichen Vorgänge entscheidend sind. Die geringe Reichweite der Strahlung reicht aus, um die übermäßige Knochenbildung zu blockieren.
Inzwischen haben sich auch sogenannte Biologika bewährt. Zur Schmerzlinderung werden Akupunktur, TENS, Kryotherapie, Magnetfeldtherapie, Dynamis und Hydrojet eingesetzt.

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