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Prostata-Entzündung (Prostatitis)

Bei der Prostatitis treten Beschwerden im Bereich der Genitalien, der Harnwege, des Anus, teilweise ohne direkte Zuordnung, auf. Unterschieden wird zwischen

  • der entzündlichen Form mit oder ohne Nachweis einer bakteriellen Infektion bei akutem bzw. chronischem Verlauf
    und der
  • nicht-entzündlichen Form (Prostatodynie)

Bei einem akuten Prozeß treten Schmerzen, Harnverhaltung, erschwerte, schmerzhafte Harnentleerung (Dysurie), häufige Harnentleerung kleiner Mengen und Fieber auf:
Die chronische Form ist ebenfalls durch Blasen-Entleerungsstörungen und diffuse Beschwerden im Genital-, Damm - und Anal -Bereich gekennzeichnet.

Behandlungsmethoden

Im Vordergrund steht die Antibiotika-Therapie und die symptomatische Anwendung von nicht-steroidalen Antiphlogistika (NSAR) zur Linderung der Schmerzen und der Entzündungsprozesse.
Beim Nachweis von Abszessen wird operativ eingegriffen. Bei chronischen Erkrankungen sind nicht-medikamentöse Therapien am wirkungsvollsten: Akupunktur, Magnetfeldtherapie, TENS, Biofeedback, Psychotherapie.

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