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Sympathische Reflexdystrophie (Morbus Sudeck)

Die Sympathische Reflexdystrophie wird heute als Komplexes Regionales Schmerzsyndrom (CRPS) bezeichnet.
Die Erkrankung ist selten und tritt überwiegend nach (auch leichten) Verletzungen, Brüchen oder Operationen auf. Vorausgehende Erkrankungen der Nerven, z.B. bei Diabetes, und auch immunologische Störungen können die Entstehung der Erkrankung fördern.
Bei den meisten Patienten besteht ein ausgeprägter Ruheschmerz an den Armen oder Beinen, manchmal auch nur an den Fingern oder an einem Gelenk.
Als weitere Symptome werden registriert: Schwellungen (Ödeme), Bewegungsstörungen in den Gelenken - auch unabhängig von dem Ort der Auslösung.
Zusätzlich werden manchmal festgestellt: Zittern, Überempfindlichkeit, Schwitzen oder keine Schweißproduktion, Druckschmerz in den Gelenken, Schlafstörungen, Verstimmungen.
Der Verlauf muß mit Tagebüchern festgehalten werden, um die Therapie entsprechend einrichten zu können.

Behandlungsmethoden

Die Behandlung beginnt mit Ruhigstellung, Hochlagerung und Kühlung.
Zur Schmerztherapie werden Analgetika (NSAR, Opioide) - mitunter auch Corticoide - eingesetzt. Evtl. müssen psychotherapeutische Maßnahmen getroffen werden, wobei in vielen Fällen auch Medikamente verordnet werden müssen (Antidepressiva, Calcitonin). Nervenblockaden (Sympathicusblockaden) unterbrechen den Schmerz und fördern die Heilung.
Im weiteren Verlauf wird aktive Krankengymnastik und Ergotherapie eingeleitet.

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