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Schulterschmerzen bei Schultersteife (Periarthropathia humero-scapularis)

Der Bewegungsschmerz mit Steifheit des Schultergelenks kommt durch Prellungen, Überlastungen, Operationen, wiederholte Reizungen und auch Entzündungen zustande.
Es treten bewegungsabhängige Schmerzen und eine wesentliche Beeinträchtigung der Schulterbeweglichkeit auf.
Zusätzlich gibt es eine Form, bei der innerhalb von Minuten intensive Dauerschmerzen und eine Blockierung der Schulter festgestellt werden, ohne daß eine Verletzung o.ä. vorangingen (Akut schmerzhafte Schulter). Es handelt sich um eine Entzündung im Bereich des Kalkdepots im Gelenk-nahen Gewebe.
Weiterhin kennt man die versteifte Schulter (Frozen shoulder, Periarthropathia humero-scapularis ankylosans), die sich nach einem Bruch, aber auch in der Folge eines Herzinfarkts, einer Gürtelrose (Herpes Zoster) oder eines Diabetes entwickeln kann. Sie kann auch die Folge einer unzureichenden Behandlung von Sehnenschmerzen an der Schulter entstehen.

Behandlungsmethoden

Zur Schmerzlinderung werden Analgetika mit entzündungshemmender Wirkung (NSAR) eingesetzt. Zusätzlich kommen Muskelrelaxanzien (Mittel zur Muskelentspannung) infrage. Beim Ausbleiben einer ausreichenden Wirkung wird mit Opioiden - auch in Kombination mit NSAR - behandelt.
Lokal werden örtliche Betäubungsmittel (Lokalanästhetika) - teilweise in Kombination mit Corticoiden - appliziert.
Nicht-medikamentöse Maßnahmen sind:
TENS, Wärmeapplikation oder Kryotherapie , Ultraschall, Magnetfeldtherapie, Muskelentspannung durch Massagen, Akupunktur, Heilgymnastik.
Bei großen Kalkherden in der Schulter, die ein eigentliches mechanisches Hindernis beim Heben des Armes darstellen, wird operativ eingegriffen.

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