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Botulinum-Toxin-Therapie

Der Einsatz von Botulinum-Toxin durch gezielte Injektionen in die schmerzhaft verkrampften Muskeln hat sich als effektive Schmerztherapie erwiesen.
Botulinum-Toxin ist eine Substanz, die die Freisetzung eines Botenstoffes (Acetylcholin) zur Auslösung von Muskelkontraktionen und Schweißsekretion blockiert.
Botulinum-Toxin wird seit vielen Jahren erfolgreich bei zahlreichen Erkrankungen eingesetzt, die durch eine unangemessen hohe Muskelspannung charakterisiert sind. Es eignet sich besonders bei dem Auftreten von Nebenwirkungen unter anderen Präparaten zur Spastiktherapie. Neben der Schmerzlinderung dient die Anwendung von Botulinum-Toxin auch der Erleichterung krankengymnastischer Maßnahmen. Ebenso kann eine Überfunktion des vegetativen Nervensystems, die sich z.B. in übermäßigem Schwitzen äußert, durch Botulinum-Toxin günstig beeinflußt werden.

Anwendungsgebiete

  • Chronische Schmerzen, die mit erhöhter Muskelverspannung verbunden sind
  • Migräne
  • Spannungskopfschmerzen
  • Nacken-Schulter-Armschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Kreuzschmerzen
  • Triggerpunktsyndrome
  • Insertionstendopathien (z.B. Tennis-Ellbogen, Achillessehnenschmerzen)
  • Bei Überfunktionen des vegetativen Nervensystems (z.B. übermäßiges Schwitzen der Achselhöhlen, der Hände, der Füße)

Behandlungsdauer

Die Injektionen mit feinsten Nadeln werden in 3-6 monatigen Abständen wiederholt. Die Wirkung kann monatelang anhalten, auch wenn sich das Botulinum-Toxin nicht mehr im Körper befindet.
In vielen Fällen genügen 2-3 Therapiesitzungen, da sich die ursprünglichen Spannungsreflexe beruhigt haben.

Bemerkungen

Botulinum-Toxin wird in der Schmerztherapie in der Regel erst angewandt, wenn alle herkömmlichen Verfahren konsequent ausgeschöpft worden sind.

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