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Psychosomatik

Psychosomatik ist eine Krankheitslehre, die psychische Einflüsse auf körperliche (somatische) Vorgänge berücksichtigt.

Von psychosomatischen Störungen spricht man, wenn körperliche Krankheitszeichen seelische Ursachen haben. Jede seelische Energie sucht nach einem körperlichen Ausdruck, der eben auch krankhafter Natur sein kann. Psychotherapie ist der Sammelbegriff für alle Maßnahmen zur Behandlung seelischer Störungen und abnormer Gemütszustände und auch die Beeinflussung von Schmerzen über die Seele.
Gerade chronische Schmerzen haben oft viele psychosomatische Aspekte, die bei Diagnostik und Therapie berücksichtigt werden müssen.

Anwendungsgebiete

Essentieller Bestandteil der Schmerztherapie besonders bei:

  • Somatoformen Schmerzstörungen
  • Spannungskopfschmerzen
  • Nacken-, Rücken- und Kreuzschmerzen
  • Fibromyalgie
  • Asthma bronchiale
  • Depressionen
  • Angststörungen
  • Algogenes Psychosyndrom

Behandlungsdauer

Im Durchschnitt sind rund 30 Sitzungen nötig, manchmal genügt auch eine Kurzzeitpsychotherapie mit 10 Sitzungen. Für besondere Fälle kommen auch Einzelgespräche oder Gruppensitzungen infrage.

Bemerkungen

Die Verfahren der Verhaltenstherapie stehen in der Schmerztherapie ganz im Vordergrund, Psychoanalyse ist nur selten nützlich. Als Grundlage einer wirkungsvollen Psychotherapie ist die Aufklärung des Patienten über die psychosomatischen Zusammenhänge seiner Schmerzkrankheit entscheidend, auch das Wissen, dass selbst ursprünglich körperliche Erkrankungen über die Psyche günstig beeinflußt werden können.

Siehe auch unter

Autogenes Training, Biofeedback, Jacobson Training, Psychotherapie

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