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therapeutischer Ultraschall

Ultraschall (Sonografie) ist ein Verfahren, welches sich Schallwellen im unhörbaren Bereich (>20.000 Hz) zu Nutze macht. Es wird eine thermische (wärmebildende) von einer nichtthermischen (nicht wärmebildenden) Anwendung unterschieden.

Ein spezieller Ultraschallkopf wird mit Kontaktgel über dem zu behandelnden Hautareal aufgesetzt. Der Schallkopf wird jetzt kontinuierlich bewegt. Dabei kann sich das Gewebe erwärmen. Die Behandlungszeit beträgt je nach Größe des Hautareals und Erkrankung 5-10 Minuten.

Durch die mechanische Wirkung der Schallwellen kommt es zur Steigerung des Stoffaustausches in den Zellen. Durch die Vibrationen wird eine Mikromassage und damit eine Steigerung des Stoffwechsels bewirkt. Zudem kommt es bei der thermischen Anwendung zur Erwärmung und damit zur Durchblutungssteigerung mit nachfolgender Entspannung.

Der therapeutische Ultraschall wird v. a. bei chronischen Muskelverspannungen, chronischen Entzündungen, Schmerzen von Sehnen und Bändern sowie Wundheilungsstörungen eingesetzt.

 

Anwendungsgebiete

  • Arthritis und Arthrose
  • Bursitis (Schleimbeutelentzündung)
  • Sehnenscheidenentzündungen
  • Muskelschmerzen
  • Tennisellenbogen und Golfellenbogen (Epicondylitis)
  • Wirbelsäulenbeschwerden
  • Prellungen, Muskelriß, Sehnenriß
  • Hämatome (" blaue Flecken")
  • chronische, schlecht heilende Wunden

Behandlungsdauer

Der therapeutische Ultraschall kann als Einzelbehandlung einmal pro Woche angewendet werden. Für den ersten Behandlungserfolg sind 4-5 Behandlungen nötig. Bei guter Wirkung sollten mindestens 10 Behandlungen durchgeführt werden.

 

 

 

 

 

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