Behandlungsmethoden

Cantharidenpflaster

Das Cantharidenpflaster ist ein Pflaster, das mit einer Salbe aus der getrockneten Spanischen Fliege (Lytta vesicatoria) versehen ist. Die Spanische Fliege ist – anders als der Name es vermuten lässt – keine Fliege, sondern ein Käfer aus der Familie der Ölkäfer. Das Therapieverfahren gehört zu den naturheilkundlichen, hautausleitenden Verfahren, die bei chronisch verlaufenden Schmerzen im Bereich der Gelenke, der Sehnen und Muskeln eingesetzt werden können.

Sobald das Pflaster auf der Haut klebt, verstärkt sich in dem entsprechenden Bereich die Durchblutung durch eine Erweiterung der Blutgefäße. Durch die Reizwirkung tritt Flüssigkeit ins Gewebe aus, sodass es zu einer Quaddelbildung auf der Haut kommt. Dadurch werden Giftstoffe vermehrt ausgeschieden. Das Pflaster verbleibt 12-16 Stunden auf der Haut. In dem Applikationsbereich entsteht eine mit Lymphflüssigkeit gefüllte Blase. Diese Blase wird nach Beendigung der Wirkdauer punktiert und die dabei gewonnene Flüssigkeit ggf. mit Procain 1% versetzt. Diese Mischung wird um das mit dem Pflaster behandelte Areal als kleine Quaddeln injiziert. Es erfolgt eine Kontrolle mit Verbandswechsel an bis zu 2 daurauf folgenden Tagen.

Behandlungsdauer

Diese Behandlung kann kann mit zeitlichem Abstand mehrmals wiederholt werden.

Cantharidenpflaster hilft besonders gut bei: